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DRS zählt zu den 100 innovativsten Unternehmen
DRS zählt zu den 100 innovativsten Unternehmen. Lothar Späth verleiht Gütesiegel.
...mehrDRS stellt Datenraum für den Evonik Deal
Frankfurt, 10. Juni 2008. Es ist eine der spektakulärsten Transaktionen in diesem Jahr, das von Turbulenzen auf den Finanzmärkten geprägt ist
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DRS wächst weiter und ernennt neuen Managing Director
... mehrKPN übernimmt SMS Michel
23. Januar 2008 - SMS Michel setzt wesentliche Teile seines Geschäfts unverändert fort. E-Plus Gruppe stärkt Vertriebsaktivitäten.
... mehrElectrabel soll neuer Partner der WSW werden
26.08.2008 - Die Würfel sind gefallen: Die Electrabel Deutschland AG soll neuer strategischer Partner der WSW Energie & Wasser AG werden. Dies wird der Lenkungsausschuss dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung vorschlagen. Das Unternehmen, Tochter der gleichnamigen belgischen Mutter, die wiederum zum französischen Energiekonzern GDF Suez gehört, wird 145 Millionen Euro in bar an die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH überweisen.
Sacheinlagen im Wert von 150 Millionen Euro werden zusätzlich in die WSW Energie & Wasser AG eingebracht. Dafür erhält Electrabel 33,1 Prozent an der WSW Energie & Wasser AG.
Zu den Sacheinlagen gehören zwei zu gründende neue Gesellschaften mit Sitz in Wuppertal. Bei 74,9 Prozent liegt der Anteil der WSW an der WSW Energielösungen GmbH, die als exklusive Vertriebsplattform von WSW und Electrabel in NRW dient. Sie soll Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden mit Strom, Gas und Energiedienstleistungen beliefern. Dazu wird das neue Unternehmen mit langfristigen Stromlieferverträgen ausgestattet. Dabei schließt die WSW Energielösungen mit der Electrabel einen langfristigen Stromliefervertrag über 40 Megawatt (Kohle) und vier Megawatt (Wasserkraft) zu besonders günstigen Konditionen ab. Bestehende Stromlieferverträge und Kunden der Electrabel werden in die neue Gesellschaft überführt. Damit soll die Gesellschaft in die Lage versetzt werden, über den durch demografische Effekte schrumpfenden Heimatmarkt hinaus, neue Kunden zu finden und überregional zu expandieren.
Auch die Gründung der WSW Energieeffizienz GmbH, an der die Axima - „Schwester" der Electrabel im GDF-Suez-Konzern - zu 50 Prozent beteiligt ist, zielt auf weit über Wuppertal hinausgehende Kundengruppen. Die bundesweit tätige Axima eröffnet den WSW Zugang und Nutzung ihres Vertriebnetzes zum Vertrieb von Energieeffizienzprodukten. Die Gründung ist bis Ende 2009 vorgesehen.
Darüber hinaus gewährt die Electrabel den WSW umfangreichen Zugriff auf wertvolle Erzeugungskapazitäten. Die WSW erhalten eine Beteiligung in Höhe von fünf Prozent oder 40 Megawatt Leistung am im Bau befindlichen Steinkohlekraftwerk Wilhelmshaven. Eine Beteiligung über 10 Prozent oder 80 Megawatt erhalten die WSW am geplanten zweiten Kraftwerksprojekt in Stade oder Brunsbüttel. Sollte die Zulassung zum vorzeitigen Baubeginn bis Ende März 2009 nicht vorliegen, wird der Anteil an Wilhelmshaven aufgestockt. Zudem erhalten die WSW auf der Erzeugungsseite die Optionen auf Beteiligung an einem geplanten Gas- und Dampfkraftwerk (20 Prozent/80 Megawatt) und einem Offshore-Windpark (20 Megawatt).
Die herausragende Wirtschaftlichkeit der Transaktion wird durch folgende Wirkungen definiert:
Wurde das Eigenkapital der WSW Energie & Wasser AG zur Zeit des Rückerwerbs der RWE/Cegedel-Aktien noch mit 577 Millionen Euro bewertet, so wird es noch vor Einbringen der Einlagen auf 728 Millionen Euro steigen. Außerdem wird für das Jahr 2013 ein Umsatzsprung von 609 auf 883 Millionen Euro prognostiziert.
Oberbürgermeister Peter Jung hebt an dem Verhandlungsergebnis besonders die Bedeutung für den Standort Wuppertal hervor: „Mit dieser Partnerschaft schaffen wir für unsere WSW eine exzellente Wettbewerbsposition in der deutschen Stadtwerkelandschaft und damit beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wachstumsstrategie. Das tut auch dem Wirtschaftsstandort Wuppertal in Bezug auf Wachstum und die Schaffung neuer Arbeitsplätze gut."
Auch der WSW-Aufsichtsratsvorsitzende Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig zeigt sich zufrieden: "Dass Electrabel insgesamt 295 Millionen Euro in die WSW investieren wird, zeigt deutlich, wie wirtschaftlich gesund und strategisch attraktiv unsere Stadtwerke sind. Mit dem Kaufpreis wird die WSW in der Lage sein, die Schulden zu tilgen, die für den Rückkauf der Anteile von RWE aufgenommen worden sind. Darüber hinaus stärken der Kaufpreis und die Sacheinlagen die Ertragskraft der WSW und schaffen die wirtschaftlichen Voraussetzungen für Investitionen und damit weiteres Wachstum. Damit wird die WSW-Gruppe nachhaltig als kommunales Unternehmen gestärkt, um noch besser die großen Herausforderungen der Zukunft meistern zu können.
"Wir haben hinsichtlich unserer Unternehmensstrategie ein perfektes Angebot von der Electrabel erhalten", freut sich der Vorstandsvorsitzende der WSW Energie & Wasser AG, Andreas Feicht. "Wir wollten überregional wachsen und haben über die Vertriebsgesellschaft und das Joint Venture mit der Axima dafür eine optimale Ausgangsposition. Außerdem können wir durch den Zugang zu wertvollen und von vielen begehrten Erzeugungskapazitäten eine strategische Schwäche vieler Stadtwerke kompensieren. Die Kooperation mit Electrabel versetzt uns in die Lage, die Unabhängigkeit eines gewachsenen Unternehmens zum Wohle der Stadt und unserer Kunden zu gewährleisten."
Pressekontakt: Wuppertaler Stadtwerke, Konzernkommunikation; 0202 - 569 3766/3712